Smart-Repair bei Fahrzeugen

Smart-Repair bei Fahrzeugen

Smart-Repair bei Fahrzeugen

Mithilfe von Smart-Repair können kleinere Schäden an Fahrzeugen unkompliziert behoben werden. Wer den Wagen verkaufen möchte, sollte die Kosten für Smart-Repair in Erfahrung bringen. In vielen Fällen lohnt sich das!

 

Smart-Repair: Was ist das überhaupt?

Es handelt sich um verschiedene Spezial-Techniken zur Reparatur, bei denen zum Beispiel Teile ausgebeult werden oder der Lack punktuell nachgebessert wird. Techniken aus diesem Bereich können sowohl für die Materialien Glas als auch für Kunststoffe, für Echtleder, für Kunstleder oder für Kunststoffe eingesetzt werden.

Autobesitzer sparen durch neue Techniken sowohl Zeit als auch Geld, weil der Austausch kostspieliger Teile in vielen Fällen nicht mehr nötig ist. Zudem wird das Fahrzeug optisch aufgewertet.

Wer sein Leasing-Auto zurückgeben möchte oder sein gebrauchtes Auto verkauft, für den kann sich Smart-Repair in vielen Fällen lohnen. Natürlich erzielt man mit einem makellos aussehenden Wagen einen höheren Preis als für ein Auto mit Lackschäden und anderen kleinen Mängeln. Inwiefern sich Smart-Repair lohnt und tatsächlich angewendet werden kann, hängt von der Schwere des Schadens ab.

 

Das ist wichtig bei der Inanspruchnahme von Smart-Repair

Wichtig ist, dass ein Fachmann mit der Arbeit beauftragt wird. Manche Betriebe haben sich inzwischen auf den Bereich Smart-Repair spezialisiert und bringen die erforderliche Erfahrung mit.

Die Preise für das Smart-Repair unterscheiden sich je nach Defekt, Betrieb und aktueller Auslastung der Werkstatt erheblich. Daher sollten Fahrzeughalter ein wenig Zeit investieren, um die Preise direkt vor Ort zu erfragen und sich den günstigsten Anbieter auszusuchen.

Bevor der Wagen abgegeben wird, sollten Besitzer die Schäden unbedingt in Bildern festhalten. Geht bei der Smart-Repair etwas schief oder das Ergebnis kann nicht überzeugen, hat man so als Privatperson trotzdem einen handfesten Beweis.

 

Lackschäden mit Smart-Repair beheben

Die sogenannte Spot-Lackierung gehört zu einer der Maßnahmen, die im Bereich Smart-Repair besonders häufig eingesetzt werden. Sie bietet eine günstige sowie schnelle Alternative zur Lackierung ganzer Bauteile.

Damit die Lackierung kleiner Stellen klappt, kommt eine Lackierpistole zum Einsatz. Die exakte farbliche Nuance wird in der Regel direkt vor Ort noch angepasst. Mit einem Klarlack versiegeln Profis die betreffende Stelle.

Risiken gibt es keine. Dennoch sollte der Anwender geübt sein, damit das Ergebnis am Ende wirklich überzeugt. Größer als 3 bis 4 Zentimeter darf die zu lackierende Stelle allerdings nicht sein.

 

Kleinere Dellen im Autoblech

Indem die Delle mit Kraft wieder ausgebeult wird, kann das Smart-Repair verhindern, dass gleich das ganze Teil ersetzt werden muss. Dazu brauchen Anwender jede Menge Gefühl und die nötige Fachkenntnis.

Meistens arbeiten sich die Experten vom äußeren Rand der Delle spiralförmig in Richtung Zentrum vor. Wichtig hierbei ist das geduldige Vorgehen, damit aus einer Ausstülpung nach innen keine Delle nach außen wird.

Die Oberfläche des Lackes sollte unbeschädigt sein, damit diese Art des Smart-Repairs die gewünschte Wirkung erzielt. Sind die Dellen zu tief oder zu spitz, können sie unter Umständen nicht mehr durch das bloße Ausbeulen repariert werden. In dem Fall stößt Smart-Repair an seine Grenzen.

 

Kratzer im Kunststoff ausgleichen

Viele Teile beim modernen Wagen bestehen weder aus Blech noch aus lackierten Flächen, sondern aus einfachem Kunststoff. Hier sind Kratzer beim regelmäßigem Gebrauch vorprogrammiert.

Risse im Kunststoff werden mit einem Metallnetz überbrückt, um die Stabilität zu gewährleisten. Anschließend wird das Gewebe geschmolzen, damit sich fremdes Gewebe und der Kunststoff des Wagens miteinander verbinden. Entstehen im Zuge dessen kleine Unebenheiten, werden sie schlicht abgeschliffen.

Nach einer solchen Behandlung ist meistens nichts mehr von dem Kratzer zu sehen. Damit das klappt, darf der Kratzer nicht zu tief sein. Zudem sollten Autobesitzer bedenken, dass das Material durch den Kratzer geschwächt bleibt – trotz Smart-Repair.

 

Textile Teile und Leder

Gerade die Sitzbezüge eines Wagens erleiden häufig Schäden durch punktuelle Belastungen. Umso erfreulicher, dass mit Smart-Repair sowohl Leder als auch textiles Material schnell sowie günstig repariert werden kann.

Meistens werden die betroffenen Stellen von der linken bzw. von der inneren Seite her mit einer Art Flicken verstärkt. Danach erfolgt die Verdichtung mit einer Mischung aus Fasern und einem speziellen Klebstoff.

Die Reparaturen dieser Art halten lange und sind rein optisch nicht auffällig, sofern der Profi den korrekten Farbton verwendet. Geht der Schaden zu tief, sodass auch die Füllung bzw. das Innenpolster betroffen ist, muss mitunter ein Teil ausgetauscht werden. Dann reicht Smart-Repair nicht aus.

Die reparierten Stellen auf Textilien weisen in manchen Fällen nur eine gewisse Haltbarkeit auf – je nach Nutzungshäufigkeit.